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  • Book cover of Der Auschwitz-Prozess
    Bernd Naumann

     · 2020

    Der Frankfurter 'Auschwitz-Prozess' ist ein Stück Zeitgeschichte geworden. Einige von vielen, welche die perfekteste Todesmaschine funktionieren ließen, standen in Frankfurt vor Gericht. Die Prozessberichte von Bernd Naumann schildern die richterlichen Bemühungen, keine Abrechnung über die Vergangenheit Deutschlands zu halten, sondern angesichts von nachweisbarer Schuld allein dem Gesetz Genüge zu tun. Der Verfasser gibt allein den Prozessverlauf wieder, wie er sich in den Aussagen der Zeugen und Angeklagten spiegelt. Die Konsequenzen, die außerhalb des Strafgesetzes liegen, hat der Leser selbst zu ziehen. Im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und seinen 40 Nebenlagern verrichteten in der Zeit von Mai 1940 bis Januar 1945 circa 8000 SS-Männer und rund 200 SS-Aufseherinnen und "Nachrichtenhelferinnen" ihren "Frontdienst" für "Führer, Volk und Vaterland". Anfang 1942 wurde Auschwitz-Birkenau zum Todeslager ausgebaut, ab Frühjahr 1942 rollten Sonderzüge mit Juden aus ganz Europa nach Auschwitz. Jeder SS-Angehörige dort förderte mit seiner Tätigkeit die fabrikmäßige Vernichtung von Menschen. Nach vierjähriger Vorbereitung konnte der erste Auschwitz-Prozess im Dezember 1963 in Frankfurt am Main eröffnet werden: 360 Zeugen wurden vernommen, darunter 211 Auschwitzüberlebende, die die Verbrechen bezeugten. Konfrontiert mit ihren Aussagen mussten sich die Bundesbürger mit der NS-Vergangenheit befassen. Bernd Naumann (1922–1971) berichtete 20 Monate im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über den Prozessverlauf, wobei er chronologisch die einzelnen Abschnitte des Verfahrens schildert und dem protokollarischen Stil entsprechend häufig die Aussagen der Angeklagten und Zeugen für sich sprechen lässt. Nur selten ergänzt er den sachlichen Bericht durch Kommentare. Die schon seinerzeit für ein Taschenbuch bearbeitete Fassung des "wichtigsten Chronisten des Verfahrens" liegt nun erneut – 50 Jahre nach Prozesseröffnung – mit einer Einleitung und Korrekturen von Werner Renz (Fritz Bauer Institut), einem Nachwort von Marcel Atze und einem Aufsatz von Hannah Arendt wieder vor.

  • Book cover of Einführung in die Wortbildungslehre des Deutschen
    Bernd Naumann

     · 2012

    Bei der 3. Auflage dieses Arbeitshefts standen folgende Gesichtspunkte im Vordergrund: Historische und gegenwartssprachliche Teile sollten stärker getrennt, der historische Aspekt insgesamt zurückgenommen werden. Dennoch sollte dargestellt werden, daß sich Sprache ständig verändert, aber das läßt sich auch an gegenwartssprachlichem Material demonstrieren. Die Theoriedebatten der 70er und 80er Jahre sind heute nicht mehr aktuell, das Interesse an der Theorie der Wortbildung ist überwiegend der auf deskriptiv-funktionaler Basis arbeitenden Wortbildungspraxis gewichen. Vieles, was noch 1986 zur Theorie der Wortbildung gesagt werden mußte, konnte jetzt wegfallen. Darüber hinaus wurde der exemplarische Charakter der Einführung verdeutlicht. Aus diesem Grund wurden die zentralen Wortbildungstypen "Komposition" und "Derivation" nur noch an den für sie besonders typischen Hauptwortarten exemplifiziert, der Typ der Komposition am Substantiv, der Typ der Derivation am Adjektiv. An der Wortbildung des Verbs haben dagegen beide Typen gleichermaßen Anteil. Den Abschluß des Hefts bilden textbezogene und psycholinguistische Fragestellungen und ein Ausblick auf künftig interessante Bereiche wie die Wortbildung in der elektronischen Kommunikation. Damit zeichnet das Heft den Gang der sprachwissenschaftlichen Forschung der letzten fünfzig Jahre nach, von der historischen Sprachwissenschaft (Henzen) über den klassischen, morphologiezentrierten Strukturalismus (Fleischer), über syntax- und semantikdominierte Sehweisen (Lees, Kürschner) zu pragmalinguistischen, textbezogenen.

  • Book cover of Auschwitz
  • Book cover of Die Pinien der Cote d ́Azur
    Bernd Naumann

     · 2020

    Frank hat bereits das Rentenalter erreicht, als er mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar die achttägige Busreise an die Cote d ́ Azur antritt. Er ahnt noch nicht, welche ungewöhnlichen Erlebnisse ihn hier erwarten. In der von älteren Herrschaften dominierten Reisegruppe richtet sich sein Interesse bald auf eine allein reisende junge Frau. Während all seine Kontaktversuche scheitern, spürt er doch bald ein geheimnisvolles Band, das ihn mit der hübschen Blondine verbindet. Als ihn schließlich noch eine junge Hotelangestellte in Verlegenheit bringt und längst nicht mehr gespürte Emotionen in ihm erwachen, scheint ihm, dass es auf dieser Urlaubsreise nicht mit rechten Dingen zugeht. Doch schließlich glaubt er, des Rätsels Lösung gefunden zu haben. Der Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, nimmt den Leser mit in eine traumhaft schöne und imposante Landschaft, an die sonnigen Strände der Cote d ́ Azur, in ihre berühmten Städte und in die faszinierende Bergwelt der französischen Alpen. Im Hintergrund des Geschehens thematisiert er die Probleme des Alterns, wobei nicht alltägliche Lebensansichten auch eine Konfrontation mit dem Geist unserer Zeit anklingen lassen.

  • Book cover of Grammatik der deutschen Sprache zwischen 1781 und 1856
  • Book cover of Wortbildung in der deutschen Gegenwartssprache
    Bernd Naumann

     · 1972

    Das vorliegende arbeitsheft zur wortbildung will in einem ersten teil einen einblick in die wichtigsten sprachwissenschaftlichen methoden vermitteln, mit denen wortbildung angegangen werden kann. Dabei ist nach möglichkeit die terminologie der entsprechenden sprachwissenshaftlichen richtungen benützt worden. Im sweiten teil wird eines der modelle der generativen grammatik als grundlage für die worbildung der deutschen gegenwartssprache vorgestellt, und im dritten teil werden dan konkret verben, adjektive und substantive modellartig und in sehr beschränkter auswahl, als transformate verschiedenartiger syntagmen interpretiert.

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  • Book cover of Germanistische Arbeitshefte

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     · 1972