Neben den operativen Informationssystemen, die die Abwicklung des betrieblichen Tagesgesch ftes unterst tzen, treten heute verst rkt Informationssysteme f r die analytischen Aufgaben der Fach- und F hrungskr fte in den Vordergrund. In fast allen Unternehmen werden derzeit Begriffe und Konzepte wie Data Warehouse, On-Line Analytical Processing und Data Mining diskutiert und die zugeh rigen Produkte evaluiert. Vor diesem Hintergrund zielt der vorliegende Sammelband darauf, einen aktuellen berblick ber Technologien, Produkte und Trends zu bieten. Als Entscheidungsgrundlage f r den Praktiker beim Aufbau und Einsatz derartiger analytischer Informationssysteme k nnen die unterschiedlichen Beitr ge aus Wirtschaft und Wissenschaft wertvolle Hilfestellung leisten.
Fiihrungskrafte und Entscheidungstrager (Management) in Unterneh mungen sehen sich einer Vielzahl sachlicher und zeitlicher Zwange gegeniiber, wenn es darum geht, den an sie gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Aufgrund vielfaltiger unternehmerischer Ver flechtungen und hoher Wettbewerbsintensitat erweisen sich betrieb liche Probleme heute uniiberschaubarer denn je. Urn die anstehenden Aufgaben dennoch wirkungsvoll bearbeiten und dadurch das Beste hen der Unternehmen im Markt gewahrleisten zu k6nnen, bedarf es angemessener Hilfsmittel, die dem Management bei der Ausiibung anfallender Tatigkeiten im Rahmen von Planungs- und Entschei dungsprozessen zur Seite stehen. Dabei erweist sich die effiziente und effektive Handhabung von Informationsverarbeitungs- und Kommu nikationstechnologien bzw. von -systemen (IuK-Systeme) als immer wichtiger im betrieblichen Alltag. Seit mehr als dreigig Jahren werden Anstrengungen unternommen, urn eine bessere Unterstiitzung betrieblicher Entscheidungstrager bei der Bewaltigung derartiger Arbeiten mittels elektronischer Rechenan lagen zu forcieren. Die urspriinglich euphorischen Erwartungen, die in den 60er Jahren mit entsprechenden MIS-Konzepten verkniipft waren, wichen zwischenzeitlich einer Phase der Enttauschung und Resignation aufgrund der vehementen Diskrepanzen zwischen er traumten und realisierten Systemleistungen. Nicht erst mit dem ver starkten Aufkommen leistungsstarker Arbeitsplatzrechner (Personal Computer) in den 80er Jahren ist die Diskussion urn Systeme zur Managementunterstiitzung (Management Support Systeme) neu ent flammt. 1m Laufe der Zeit wurden dabei unterschiedlichste Konzepte und Systeme entwickelt, die zwar sehr leistungsfahig sind und sich in der betrieblichen Praxis bewahrt haben, sich jedoch in einer verwir renden Vielfalt unterschiedlicher Akronyme wie MIS, DSS, EIS, etc.
Um Fach- und F]hrungskrdfte in Entscheidungssituationen mit relevanten Informationen zu unterst]tzen, hat sich das Konzept des Data Warehousing in Unternehmen und Organisationen bewdhrt. Dabei ist neben der managementgerechten Aufbereitung der Daten in F]hrungsinformationssystemen und Entscheidungsunterst]tzungssystemen auch die zeitnahe und konsistente Zuf]hrung von internen und externen Informationen ausschlaggebend. Insbesondere f]r Unternehmen, die ihre operativen Prozesse mit SAP-Produkten abwickeln, kann es ein entscheidender Wettbewerbsfaktor sein, die dort anfallenden Daten als Business Content vorkonfiguriert im Business Information Warehouse (BW) der SAP vorzufinden. BW ist f]r die Gestaltung von Customer Relationship Management und Supply Chain Management zentral und unverzichtbar. Das Buch beschreibt ausgehend von den betriebswirtschaftlichen Einsatzgebieten die Architektur und den Aufbau des Business Information Warehouse und zeichnet an Fallstudien den aktuellen Stand der Implementierungen nach.
Praxisorientierter Leitfaden für alle Studierenden der Wirtschaftsinformatik, vom Studienbewerber bis zum Absolventen, der sich durch seine konsequente Zielgruppenorientierung auszeichnet. Das Werk bietet eine komplette Übersicht aller Universitäten im deutschsprachigen Raum, die Wirtschaftsinformatik in Form von eigenen Studiengängen oder im Rahmen von Schwerpunktprogrammen lehren. Es zeigt Zulassungsbeschränkungen und Prüfungsregelungen ebenso wie Lehr- und Forschungsschwerpunkte, die den Studenten bis zum Diplom begleiten. Insbesondere werden erstmals die neuen Empfehlungen der Wissenschaftlichen Kommission Wirtschaftsinformatik (WKWI) für das Studium veröffentlicht. Der Leser erhält aktuelles Wissen über das Berufsbild und die Arbeitsmarktchancen des Wirtschaftsinformatikers, ein Verzeichnis mit wichtigen Adressteil und zielführende Literaturhinweise.
· 2013
Analytischen Modellen praktisch nicht zu erfassen. Schließlich taugen letztere in der Regel nur für stationäre Systemzustände. Neben den analytischen Modellen stehen die Simulationsmodelle.
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