· 2015
Aggressives Verhalten von Kindern und Jugendlichen stellt fur Lehrer und Padagogen nicht erst seit der Inklusionsdebatte ein grosses Problem dar, sehen sie sich doch im institutionellen Kontext immer wieder mit Konflikten konfrontiert, welche mit gewalttatigen Handlungen einhergehen. Dabei ist - so scheint es - Aggression ein alltagliches Phanomen. In der Literatur finden sich endlose Veroffentlichungen zum Thema Aggressivitat. Meist werden verschiedene Erscheinungsformen thematisiert und vor allem Tipps und Handlungsanweisungen zum richtigen" Umgang mit aggressivem Verhalten gegeben. In dieser Arbeit wird demgegenuber eher versucht, aus einer verstehenden und Ursachen klarenden Perspektive auf das Phanomen der Aggression zu schauen, namlich aus Sicht der psychoanalytischen Padagogik, die sich mit den Fragen nach Prozessen, fruhen Erfahrungen oder anderen Ursachen fur aggressives Verhalten beschaftigt und somit abgeleitet aus der psychoanalytischen Theoriebildung nicht nur ein tiefes Verstehen aggressiven Verhaltens ermoglicht, sondern auch eigene, aus der psychoanalytischen Konzeption abgeleitete Ideen zum angemessenen Umgang mit Aggression beitragt
In den Bereichen Erziehung und Bildung legt mentalisierungsbasierte Pädagogik den Fokus auf Emotionen, Verstehen und Motive sowie auf die pädagogische Beziehung. Damit spricht sie alle an, die in pädagogischen Bereichen praktisch und theoretisch tätig sind. Dieses Praxisbuch greift den aktuellen Forschungsstand einiger zentraler Themen wie etwa soziales Lernen und epistemisches Vertrauen auf und bezieht sie fundiert und alltagsnah auf verschiedene pädagogische Felder: Frühpädagogik, Schulpädagogik, Sozialpädagogik und pädagogische Beratung. Praxisbeispiele stehen dabei im Mittelpunkt. Sie vermitteln einen konkreten Einblick in die beziehungsintensive pädagogische Arbeit. Anhand einer großen Bandbreite von unauffälligen/unproblematischen bis hoch konflikthaften Kasuistiken werden verschiedene pädagogische Interaktionen thematisiert und vor dem Hintergrund des Mentalisierungsansatzes reflektiert.
· 2009
Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Sonderpädagogik), Veranstaltung: Emotionale und Soziale Entwicklung, Sprache: Deutsch, Abstract: Aggressives Verhalten von Menschen ist allgegenwärtig. Jeder von uns wird in unterschiedlichsten Situationen mit Aggressivität konfrontiert; ob in seinem privaten Umfeld, an seinem Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit oder - aufgrund von Kriegen - täglich in den Medien. Empörung wird wach. Es kommt zu Gedanken wie: "Wie können die nur?" oder "Ich würde mich nie so verhalten". Und doch hat es im Leben eines Jeden schon die ein oder andere Situation gegeben, in der auch er sich aggressiv verhalten hat; auf welche Art und Weise auch immer. Eine Welt ohne aggressive Handlungen ist nicht denkbar. Es scheint, als gehörten sie fest zum Menschen. In der Literatur finden sich endlose Veröffentlichungen zum Thema Aggressivität. Es werden Theorien erörtert, verschiedene Erscheinungsformen thematisiert und Ursachen diskutiert, die für die Entstehung von aggressivem Verhalten maßgeblich sein sollen. In dieser Arbeit soll einer dieser Aspekte untersucht werden: der Umgang mit Aggressivität aus Sicht der psychoanalytischen Pädagogik. Dabei ist es zunächst wichtig, die Blickrichtung, aus welcher das Thema betrachtet wird, darzustellen. Die Sichtweise der psychoanalytischen Pädagogik, die sich (z.B. im Gegensatz zu einer auf der Lerntheorie begründeten Pädagogik) mit den Fragen nach Prozessen, frühen Erfahrungen oder anderen Ursachen für aggressives Verhalten beschäftigt. Am Beginn der Arbeit soll deshalb eine Auseinandersetzung mit dieser interdisziplinären Wissenschaft erfolgen. Hierbei werden Fragen nach Übereinstimmungen und Differenzen zwischen Psychoanalyse und Pädagogik erörtert. Auch die Historie der psychoanalytischen Pädagogik soll beleuchtet und Entwicklungen aufgezeigt werden. In diesem Zusammenhang wird ein Model
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· 2009
Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,5, , Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgrund des z.T. schwierigen und problematischen Verhaltens von Schülern/innen im sonderpädagogischen Förderbereich der emotionalen und sozialen Entwicklung, ist es notwendig, Möglichkeiten zu suchen und zu finden, insbesondere schwer aggressiven Schülern/innen Formen eines kooperativen und wertschätzenden Umgangs miteinander nahe zu bringen. Solche Möglichkeiten liegen auf verschiedenen Ebenen im Sportunterricht. Er betont das „Miteinander“ und bietet gleichzeitig vielfältige soziale Lerngelegenheiten (vgl. Ungerer- Röhrich 1994, S. 153 ff), von denen in dieser Arbeit der Erwerb der Kooperationsfähigkeit als einer Kernfähigkeit sozialen Verhaltens am Beispiel des Judosports dargestellt werden soll. Dazu ist zunächst eine begriffliche Untersuchung des Förderbereiches: Emotionale und soziale Entwicklung erforderlich. Im Anschluss werden Fragen bezüglich des Begriffs „Kooperation“ geklärt. Es wird diskutiert, was Kooperation konkret bedeutet, warum es wichtig ist, die Fähigkeit zur Kooperation zu besitzen und inwieweit Kooperationsfähigkeit als Teil allgemeiner Sozialkompetenz zu verstehen ist. Anschließend wird die Sportart "Judo" vorgestellt. Nach einem kurzen historischen Abriss des Judosports und einer Erläuterung der grundsätzlichen Judoprinzipien wird die Frage aufgeworfen, inwieweit sich Judo überhaupt als Schulsport eignet und damit zusammenhängend, welche Möglichkeiten der Judosport, besonders im Vergleich zu anderen Kampfsportarten, bietet, kooperatives Verhalten zu fördern. Es wird sich zeigen, dass Judo als Interaktionsprozess verstanden werden kann, in welchem grundlegende, für erfolgreiche Kooperation bedeutsame Fähigkeiten erworben werden. Hierauf folgt eine Darstellung der Möglichkeiten und Grenzen des Judosports im Hinblick auf die Förderung kooperativer Verhaltensweisen. Unter Berücksichtigung der gefundenen Ergebnisse sollen sodann praxisrelevante Thesen formuliert werden. Zur Sicherung von Ergebnissen und zur Dokumentation von zu erreichenden Lernzielen wird ein zur Evaluation geeignetes Instrumentarium verwendet; der Gruppen - ELDiB. Er wird abschließend vorgestellt. Aus den bis hier erarbeiteten Aspekten ergibt sich die konkrete Unterrichtsplanung der Einheit, die im Anschluss dargestellt wird. Der Fokus liegt hierbei sowoohl auf sportlichen Inhalten als auch auf die sozialen Lernzielen. An die Planung schließt sich die Dokumentation der einzelnen Unterrichtsstunden an. Die Arbeit schließt mit einer kritischen Gesamtreflexion.
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