· 2009
Originally presented as the author's thesis (Habilitation)--Universit'at Erlangen-N'urnberg, 2009.
· 2013
Die vorliegende Studie ist im Arbeitszusammenhang der Projektgruppe 'Lebensarrange ments von Führungskräften ' entstanden. Ich möchte allen danken, die mich in den letzten Jahren auch über den Diskussionszusammenhang des Projekts hinaus unter stützt, mit mir diskutiert und mich motiviert haben, diese Arbeit zu einem Abschluss zu bringen. Alle, die mir nahestanden, haben viel geleistet. Ganz besonders möchte ich mich bei Rainer Trinczek für seine kontinuierliche Begleitung und verständnisvolle Beratung bedanken. Ohne ihn und seine Hilfe im Entstehungszusammenhang des genannten Projektes, wäre diese Arbeit niemals entstanden. Viel verdanke ich Cornelia Behnke, die mir mehr als eine Kollegin war. In den gemeinsamen Projekt-Diskussionen am Text und darüber hinaus habe ich viele inspirierende Impulse von ihr erhalten und von ihrer Fähigkeit, Textmaterial zu ordnen und Ideen zu strukturieren, profitiert. Hanjo Gergs gab nicht nur konstruktive Denk Anstöße, sondern er ermutigte mich über einen langen Zeitraum hinweg zu diesem Dissertationsvorhaben. Susanne Singer war eine interessierte Zuhörerin und unbe stechliche Kommentatorin. Ihre inhaltliche 'Mit-Sicht' und ihr geduldiger Beistand auch in der 'heißen Phase' kurz vor Abgabetermin haben mir sehr geholfen. Wichtig für mich war Andreas Krach. Sein liebevolles Bemühen, mich immer wieder vom Schreibtisch ins Leben zu holen, haben viel dazu beigetragen, dass diese Arbeit gelang. Technischen Support und auch die mühsame Suche nach Tippfehlern haben viele geleistet. Neben den bereits genannten FreundInnen sind da noch: Christa Herrmann, Heike Tombrink, Silvia Rosini, Nina Gerl, Paul Rose, Susanne Pamer und Tobias Rudolf. Die Arbeit ist Siegfried Heinemeier gewidmet, der 1996 gestorben ist.
Erziehungsprozesse bringen Haltungen hervor, tradieren und transformieren sie. Programmatische Fluchtpunkte von erziehungswissenschaftlicher Forschung, pädagogischen Prozessen, handlungsleitenden Orientierungen und Legitimationsmustern pädagogischen Handelns sind eng an gesellschaftliche Diskurse und Wandlungsprozesse, etwa der Digitalisierung und kulturelleren Pluralisierung geknüpft. Der Sammelband widmet sich insofern Fragen von Haltungen, die sich gegenstandsbezogen, methodologisch und methodisch diskutieren lassen.
Das Buch beschäftigt sich empirisch mit der aus der Globalisierungstheorie stammenden These der globalen ökonomischen Elite und der damit verbundenen These der neoliberalen Konvergenz. Theoretisch knüpft das Buch an am Begriff des Geist bzw. neuen Geist des Kapitalismus, führt die Forschungsperspektive aber weiter, indem habitualisierte, kollektive Wissensbestände als dessen Konstitutionsmerkmale zu Grunde gelegt und empirisch untersucht werden. Das Buch bietet auf Basis von insbesondere im qualitativen Schritt exklusivem Material Einsichten in die „Anatomie einer Elite“. Wenn in diesem Buch von ökonomischen Eliten gesprochen wird, dann folgen die Ausführungen keinem substanziellen Elitenverständnis, sondern einem Positionsansatz. Gemeint sind damit Personen, die Spitzenpositionen in wichtigen gesellschaftlichen Bereichen, wie jenem der Ökonomie, besetzen. Weil die „Weltklasse“ der Spitzenmanager von Großunternehmen im Diskurs als die Trägerschicht einer neoliberalen Unternehmens- und Mitarbeiterführung gilt, wurden zwei Generationen von Top-Managern, welche die Spitzenpositionen in den 100 größten deutschen Industrieunternehmen besetzt haben, in den Blick genommen. Mit Hilfe von Karriereverlaufsanalysen, Interviews und auto-/biographischem Material wurden die beiden verbundenen Thesen der globalen Elite und neoliberalen Konvergenz empirisch auf den Prüfstand gestellt.
Die empirische Untersuchung, über die der vorliegende Forschungsbericht Auskunft gibt, wurde zwischen 1992 und 1995 durchgeführt und von der DFG finanziert. Unterstützung erhielten wir auch von den drei beteiligten Instituten der Universitäten in Erlangen, Jena und Berlin (RU). Neben den Autorinnen und Autoren waren zeitweilig noch Martina Dorsch, Andrea Eckardt, Stefan Lippold , Kristin Schmidt und Gisela Voltz als studentische Hilfskräfte beteiligt. Die Studie ist als Folge- bzw. Vergleichsstudie zu der vorangehenden in Nordbayern (vgl. Bosch u. a. 1999) angelegt. Die konzeptionelle Weiterent wicklung und Adaption an die ostdeutschen Verhältnisse, die Erhebung und Aufbereitung des empirischen Materials ist die gemeinsame Leistung der Projektgruppe. Bei der Abfassung des Endberichtes waren vor allem verant wortlich für die Teile I, II und V. l Rudi Schmidt, für III Karin Lohr, für IV. l und V. 2. 6 Ingrid Artus, für IV. 2. 1 bis IV. 2. 3, V. 2. 2 und V. 2. 4 Renate Lie bold, für IV. 2. 4 und V. 2. l Udo Strohwald, für V. 2. 3 Ingrid Artus und Udo Strohwald und für V. 2. 5 Karin Lohr, Evelyn Schmidt und Udo Strohwald, für Teil VI Karin Lohr und Rudi Schmidt. Die Schlußredaktion übernahmen Rudi Schmidt, Karin Lohr und Ingrid Artus. Die Studie wäre ohne die Kooperationsbereitschaft unserer Interview partner/innen in den Verbänden und Betrieben so nicht zustande gekommen.
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Unsere Untersuchungen nehmen Abstand von dem illustren Bild der Manager in den Medien. Wir möchten zeigen, wie es um die Karrieren, Handlungsorientierungen und Konzepte der Manager tatsächlich bestellt ist. Welche Karrieren haben sie durchlaufen? Welche Bedeutung haben ihre Ausbildung und ihre Karrierenetzwerke? Neben Fragen der sozialen Herkunft und sozialen Mobilität fokussieren wir insbesondere den Generationswechsel im Management und fragen, worin sich die jüngere von der älteren Generation unterscheidet und welche Folgen dies für das wirtschaftliche Handeln zeitigt.
Das Buch beschäftigt sich empirisch mit der aus der Globalisierungstheorie stammenden These der globalen ökonomischen Elite und der damit verbundenen These der neoliberalen Konvergenz. Theoretisch knüpft das Buch an am Begriff des Geist bzw. neuen Geist des Kapitalismus, führt die Forschungsperspektive aber weiter, indem habitualisierte, kollektive Wissensbestände als dessen Konstitutionsmerkmale zu Grunde gelegt und empirisch untersucht werden. Das Buch bietet auf Basis von insbesondere im qualitativen Schritt exklusivem Material Einsichten in die ,,Anatomie einer Elite". Wenn in diesem Buch von ökonomischen Eliten gesprochen wird, dann folgen die Ausführungen keinem substanziellen Elitenverständnis, sondern einem Positionsansatz. Gemeint sind damit Personen, die Spitzenpositionen in wichtigen gesellschaftlichen Bereichen, wie jenem der Ökonomie, besetzen. Weil die ,,Weltklasse" der Spitzenmanager von Großunternehmen im Diskurs als die Trägerschicht einer neoliberalen Unternehmens- und Mitarbeiterführung gilt, wurden zwei Generationen von Top-Managern, welche die Spitzenpositionen in den 100 größten deutschen Industrieunternehmen besetzt haben, in den Blick genommen. Mit Hilfe von Karriereverlaufsanalysen, Interviews und auto-/biographischem Material wurden die beiden verbundenen Thesen der globalen Elite und neoliberalen Konvergenz empirisch auf den Prüfstand gestellt.
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Abstract: Die Autorinnen stellen einen Personenkreis - männliche Führungskräfte der mittleren Managementebene in Industriebetrieben - vor, der in erheblichem Maße von betrieblicher Modernisierung betroffen ist. Die vorgestellten Interviewausschnitte stammen aus dem Forschungsprojekt "Lebensarrangements von Führungskräften", das von 1997 bis 2000 am Institut für Soziologie der Universität Erlangen-Nürnberg durchgeführt wurde. Um herauszufinden, ob und inwieweit sich auch bei diesem Personenkreis Veränderungen in der Beziehung von "Arbeit und Leben" abzeichnen, wurde eine biographische Perspektive gewählt, die es erlaubt, langfristige Erfahrungen und Entwicklungsgeschichten in den Blick zu nehmen. Die empirische Analyse macht deutlich, dass nicht die Integration von Arbeit und (Familien-)Leben, sondern die Verteidigung der Arbeit gegenüber den Ansprüchen aus der familialen Sphäre das zentrale Anliegen von Männern in Führungspositionen ist. Das so genannte Vereinbarkeitsproblem von Arbeit und F